Einsatz "Zugunglück"

Einsatznummer
002/1991
Einsatztitel
Zugunglück
Alarmierung
am 27.07.1991
Einsatzende
am 28.07.1991
Einsatzort
Oebisfelde
Beschreibung des Einsatzes

Zugunglück in Oebisfelde, 6 Tankwagen ausgebrannt 

Am 27. Juli 1991 gegen 01.05 Uhr kommt es etwa 300m westlich des Bahnhofes Oebisfelde zum Frontalzusammenstoß zwischen dem D-Zug Dresden-Köln und einem Güterzug mit 27 Kesselwagen Superbenzin. 

Mit einem dicken Schaumteppich wurde die Unfallstelle abgedeckt. Insgesamt waren 33 Feuerwehren mit rund 400 Einsatzkräften im Einsatz. 

Die explosionsartigen Geräusche lassen die Menschen im Umkreis von mehreren Kilometern aus dem Schlaf aufschrecken. 

Die völlig verkeilten Wagen konnten erst am anderen Tag, nachdem keine Explosionsgefahr mehr bestand, entfernt werden.  
Für die zwei Lokführer und einen Auszubildenen war keine Hilfe mehr möglich. Weitere 21 Reisende wurden verletzt, 14 davon konnten nach kurzer ambulanter Behandlung die Fahrt fortsetzen.  

Um 05.00 Uhr ist die Situation weitgehend unter Kontrolle. Die Feuerwehren aus dem Bereich der Samtgemeinde
 Velpke beendeten den Einsatz. Kräfte aus Sachsen-Anhalt sind noch den ganzen Tag im Einsatz.

Ein Bericht ist in der Zeitschrift "112" Ausgabe Nr.3, März 1992 veröffentlicht worden.